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Mitgliederversammlung bekräftigt Verantwortung für Demokratie und Menschenwürde:KEB Deutschland beschließt klare Abgrenzung gegenüber rechtsextremistischen Positionen

Datum:
12. Juni 2026
Von:
KEB Deutschland

Ludwigshafen, 9. Juni 2026 – Die Mitgliederversammlung der Katholischen Erwachsenenbildung Deutschland (KEB Deutschland) hat auf ihrer Tagung in Ludwigshafen einen Beschluss zum Umgang mit rechtsextremistischen Parteien und Positionen gefasst. Die Delegierten bekräftigten damit die Verantwortung der katholischen Erwachsenenbildung, demokratische Kultur zu stärken und menschenfeindlichen Ideologien entgegenzutreten.


Auch zukünftig werden Funktionsträgerinnen und Funktionsträger rechtsextremistischer, völkischer und nationalistischer Parteien und Gruppierungen nicht zu Veranstaltungen der KEB-Mitgliedsorganisationen
eingeladen. Auch bei Gesprächs- und Begegnungsformaten wird ihnen kein Podium geboten. Zugleich wird die KEB Deutschland auch zukünftig Räume eröffnen für kontroverse gesellschaftliche Debatten.


Bildungsangebote dürften jedoch nicht dazu genutzt werden, rechtsextremistische Positionen zu verbreiten oder zu legitimieren. Darüber hinaus sollen Formate entwickelt werden, die eine vertiefte Auseinandersetzung mit den politischen Positionen der AfD und deren Unvereinbarkeit mit christlichen Grundwerten ermöglichen. Der Bundesvorstand wurde zudem beauftragt, Unterstützungs- und Solidaritätsmechanismen für Einrichtungen zu entwickeln, die aufgrund ihrer Haltung für Demokratie und Menschenwürde unter politischen Druck geraten.


„Als Katholische Erwachsenenbildung sind wir überzeugt von der Unantastbarkeit der Würde aller Menschen. Wo politische Kräfte Ausgrenzung, Nationalismus und die Abwertung einzelner Gruppen fördern, werden wir nicht neutral bleiben. Unsere Bildungsarbeit lebt vom Dialog, aber sie findet ihre Grenze dort, wo die Menschenwürde infrage gestellt wird“, erklärt die Bundesvorsitzende Elisabeth Vanderheiden.


Mit dem Beschluss knüpft die KEB Deutschland ausdrücklich an die Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ an. Die Mitgliederversammlung bekräftigt, dass die Bildungsarbeit der KEB auf dem christlichen Menschenbild, Solidarität und gesellschaftlichem Zusammenhalt basiert. Diese Werte seien nicht verhandelbar und bildeten die Grundlage für eine demokratische und offene Gesellschaft.