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Bildung für ein Gelingendes Leben

mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier

  • Aktuelle Informationen zu unseren Angeboten

    Aktuelle Informationen zu unseren Angeboten

    Leider steigen derzeit die Corona-Infektionszahlen wieder. Aus diesem Grund müssen wir anhand der aktuellen, regionalen Fallzahlen, bzw. Inzidenzwerte stets prüfen, ob eine Veranstaltung (am Veranstaltungstermin) die geltenden Schutz- und Hygienevorgaben der jeweiligen Warnstufe erfüllt (z.B. hinsichtlich der max. Teilnehmendenzahl oder Raumgröße).

    Daher kann es vorkommen, dass wir gegebenenfalls – auch kurzfristig –  eine Veranstaltung absagen bzw. verlegen müssen. Sollte dies der Fall sein, werden wir Sie darüber rechtzeitig informieren.

     

    Unser Hygiene- und Schutzkonzept

    Für alle KEB-Veranstaltungen gelten die Hygiene- und Schutzvorgaben der für uns zuständigen Bundesländer (Rheinland-Pfalz und Saarland). Bitte beachten Sie unser Hygiene- und Schutzkonzept!

    Wir danken Ihnen für Ihre Zeichen der Verbundenheit, für Ihre Unterstützung, Ihre Besonnenheit und Geduld, für Ihren respektvollen Umgang mit Ihren Mitmenschen!

    Ihre
    Einrichtungen des KEB-Bildungsverbundes im Bistum Trier


  • Unser Beitrag zu Ihrem Gelingenden Leben

    Jeder kennt diese Pflanze:

    Löwenzahn. Auf fast jeder Wiese steht er. Von Gärtnern als lästiges, weil widerstandsfähiges Unkraut gefürchtet, schätzen ihn viele als wertvolle Heilpflanze und als „Superfood“ bei der Zubereitung leckerer Gerichte in der Küche. In der christlichen Symbolik war der Löwenzahn bei Theologen und Künstlern beliebt. Im Mittelalter verbildlichte er als „Lichtblume“ die Auferstehung Christi und verhieß den Menschen ewiges Leben. Es steckt also viel drin, in dieser kleinen Pflanze.

    Eine besondere Freude aber bereitet der Löwenzahn, wenn er abgeblüht ist und spätestens dann „Pusteblume“ genannt wird. Dann bilden sich aus seiner Blüte hunderte fallschirmartige Samen aus. Ein Windstoß genügt, und die Samen schweben an ihren Mini-Fallschirmen auf und davon, lassen sich an einem neuen, unbekannten Ort nieder und beginnen dort zu keimen.

    Wir, die KEB im Bistum Trier,

    haben uns bewusst den Samen des Löwenzahns als Erkennungszeichen für unseren Slogan „Bildung für ein gelingendes Leben“ ausgesucht. Der fliegende Samen der „Pusteblume“ steht für Dynamik und Bewegung, für Wachstum aus kleinen Anfängen, für das Erreichen neuer und unbekannter Gebiete. Ein schönes Symbol für unsere Bildungsarbeit. Denn in den turbulenten, manchmal sogar stürmischen Zeiten, in denen wir leben und in denen sich nahezu alle Lebensbereiche schnell weiterentwickeln, brauchen wir mehr als die Vermittlung von statischem Wissen, Fertigkeiten oder Kenntnissen. Vielmehr verstehen wir Erwachsenenbildung im hohen Maße als Persönlichkeitsbildung. Sie zielt auf die Entfaltung des Menschen in seinen vielfältigen Beziehungen, auf die Weiterentwicklung der persönlichen Talente und Kompetenzen.

    Wer genau hinschaut,

    erkennt im Symbol der stilisierten KEB-Pusteblume auch ein Kreuz. Fest verwurzelt im christlichen Glauben und vernetzt mit vielen engagierten Menschen in unserer Kirche, aber auch darüber hinaus, möchten wir zu einem gelingenden Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft einen Beitrag leisten. So kann mitunter auch Neues entstehen, wachsen und weitergetragen werden - selbst an Orten, an denen vielleicht niemand es vermuten würde.


Bibelarbeit intensiver gestalten

Sie ist Pastoralreferentin und seit September 2019 Referentin der neu eingerichteten Projektstelle „Bibelpastoral und biblische Bildung“ im Bistum Trier: Angela Schmidt.

„Die Bibel hat so viel Weisheit, so viel Lebensweisheit. Ich finde es faszinierend, dass so vieles heute immer noch passend ist“, erzählt die Theologin begeistert. „Schade, wenn die Bibel als etwas Verstaubtes oder Altes gesehen wird und viele Menschen gar nicht wissen, was für eine Vielfalt und was für ein Reichtum da drinnen steckt.“ Mit diesem Reichtum setzt sie sich auseinander, entdeckt Anregungen für ihr eigenes Leben.

Aufgewachsen in Franken in Bayern, kam die heute 35-Jährige mit ihrer Familie als Kind ins Bis-tum Trier. „Mein offizielles Heimatbistum ist Augsburg. Das gefühlte, wo ich mit der Kirche in Kontakt gekommen bin, ist Trier.“ Nach einem Studium der Religionspädagogik an der Fachhochschule Mainz absolvierte Schmidt eine Ausbildung zur Gemeindereferentin und war in Andernach, Boppard und Mülheim-Kärlich im Einsatz. Später studierte sie in Vallendar Theologie und durchlief ihre zweite Ausbildung zur Pastoralreferentin. Neben der Projektstelle ist sie mit 50 Prozent als Pastoralreferentin im Dekanat Hermeskeil-Waldrach tätig. Als Referentin für „Bibelpastoral und biblische Bildung“ ist Schmidt auch Diözesanleiterin des Katholischen Bibelwerks. Damit ist sie Ansprechpartnerin für die Mitglieder des Bibelwerks im Bistum sowie im deutschsprachigen Raum von Luxemburg und Belgien. Die Projektstelle ist auf fünf Jahre befristet und in der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) verortet.

Netzwerk und neue Initiativen sollen entstehen

Zu ihren Aufgaben als Referentin für „Bibelpastoral und biblische Bildung“ gehört es, Menschen zu vernetzen, die sich in diesem Bereich haupt- oder ehrenamtlich betätigen. „Ich habe den Eindruck, dass es im Bistum gar nicht so wenig Menschen gibt, die sich mit Bibelarbeit beschäftigen – aber man muss sie erstmal finden.“ Da sich einige auch untereinander nicht kennen, hoffe sie, dass im Laufe der Zeit eine Art Netzwerk und neue Initiativen entstehen.

Zu ihrem Tätigkeitsbereich gehört es normalerweise auch, Veranstaltungen zur Bibelarbeit zu organisieren. Corona allerdings habe ihre Arbeit „ordentlich ausgebremst“: Da die geplanten Angebote in dieser Form nicht stattfinden könnten, müsse überlegt werden, ob man sie verschiebe oder stattdessen mehrere kleine Veranstaltungen organisiere.

Wenn Projekte wieder stattfinden können, versuche man Kooperationen einzugehen und nicht immer alleiniger Veranstalter zu sein. Solche Projekte seien „sehr fruchtbar“, weil man mehr Leute erreichen könne. Schmidt hofft, dass man auch externe, nicht-kirchliche Kooperationspartner finden und zum Beispiel mit Tourist-Informationen zusammenarbeiten könne, um etwa Angebote für Urlauber zu gestalten. Für Kooperationsprojekte sei man auch schon im Gespräch mit einem Tagungshaus gewesen, dass unter anderem biblische Veranstaltungen anbiete. Ihre Arbeit sei ein Mix aus konventionellen und bewährten Themen, meint Schmidt. „Aber neben diesen Dingen gibt es auch Platz, Neues auszuprobieren.“ Sie wolle nicht noch mehr vom Gleichen und niemandem Konkurrenz machen. „Sondern sagen: Das, was es gibt, ist gut – und zu schauen, wo noch Projekte fehlen, wo es noch was braucht.“ Freuen würde sich die Pastoralreferentin, wenn am Ende des Projekts viel passiert und die Bibelarbeit im Bistum „intensiver“ geworden sei. Sie hofft, „dass Menschen auch durch unsere Projekte auf die Bibel aufmerksam werden, die sonst nichts damit zu tun haben“.

Dieser Beitrag ist im Paulinus - Wochenzeitung im Bistum Trier erschienen.

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