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Bildung für ein Gelingendes Leben

mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier

  • Unser Beitrag zu Ihrem Gelingenden Leben

    Jeder kennt diese Pflanze:

    Löwenzahn. Auf fast jeder Wiese steht er. Von Gärtnern als lästiges, weil widerstandsfähiges Unkraut gefürchtet, schätzen ihn viele als wertvolle Heilpflanze und als „Superfood“ bei der Zubereitung leckerer Gerichte in der Küche. In der christlichen Symbolik war der Löwenzahn bei Theologen und Künstlern beliebt. Im Mittelalter verbildlichte er als „Lichtblume“ die Auferstehung Christi und verhieß den Menschen ewiges Leben. Es steckt also viel drin, in dieser kleinen Pflanze.

    Eine besondere Freude aber bereitet der Löwenzahn, wenn er abgeblüht ist und spätestens dann „Pusteblume“ genannt wird. Dann bilden sich aus seiner Blüte hunderte fallschirmartige Samen aus. Ein Windstoß genügt, und die Samen schweben an ihren Mini-Fallschirmen auf und davon, lassen sich an einem neuen, unbekannten Ort nieder und beginnen dort zu keimen.

    Wir, die KEB im Bistum Trier,

    haben uns bewusst den Samen des Löwenzahns als Erkennungszeichen für unseren Slogan „Bildung für ein gelingendes Leben“ ausgesucht. Der fliegende Samen der „Pusteblume“ steht für Dynamik und Bewegung, für Wachstum aus kleinen Anfängen, für das Erreichen neuer und unbekannter Gebiete. Ein schönes Symbol für unsere Bildungsarbeit. Denn in den turbulenten, manchmal sogar stürmischen Zeiten, in denen wir leben und in denen sich nahezu alle Lebensbereiche schnell weiterentwickeln, brauchen wir mehr als die Vermittlung von statischem Wissen, Fertigkeiten oder Kenntnissen. Vielmehr verstehen wir Erwachsenenbildung im hohen Maße als Persönlichkeitsbildung. Sie zielt auf die Entfaltung des Menschen in seinen vielfältigen Beziehungen, auf die Weiterentwicklung der persönlichen Talente und Kompetenzen.

    Wer genau hinschaut,

    erkennt im Symbol der stilisierten KEB-Pusteblume auch ein Kreuz. Fest verwurzelt im christlichen Glauben und vernetzt mit vielen engagierten Menschen in unserer Kirche, aber auch darüber hinaus, möchten wir zu einem gelingenden Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft einen Beitrag leisten. So kann mitunter auch Neues entstehen, wachsen und weitergetragen werden - selbst an Orten, an denen vielleicht niemand es vermuten würde.


In der Schatzkammer der Trierer Stadtbibliothek entstehen neue Kunstwerke

Buchmalerei - heilige und weltliche Kunst

Trier – Goldstaub liegt in der Luft und auf den Pergamenten. Verschiedene Farben und Motive historischer Buchmalereien liegen auf den Tischen in der Schatzkammer der Stadtbibliothek Trier. Gerade findet der Kurs „Buchmalerei als Auszeit“ der Katholischen Erwachsenen Bildung (KEB) Trier statt. Die fünf Teilnehmer des Pilot-Projektes, von denen einer sogar extra aus der Schweiz angereist ist, lassen sich von den Exponaten der Schatzkammer inspirieren und malen verschiedene christliche Motive und Initialen.

Diplom Designerin Birgit Maringer nimmt an diesem Kurs wegen der entspannenden und meditativen Wirkung teil, aber auch weil es „eine interessante Gegenposition zur Digitalisierung darstellt und um die alten Techniken vor dem Verlorengehen zu bewahren.“ Die ehemalige Lehrerin Heidemarie Peerenboom malt sogar ausschließlich mit historischen Farben und auf Pergament. „Ich möchte herausfinden, ob ich auch schon im Mittelalter für die Buchmalerei angestellt worden wäre“, sagt Peerenboom. Auch Ernst Wilhelm Lenik aus München lässt sich von Kursleiter Dr. Andreas d´Orfey gern in die Welt der Buchmalerei entführen. Der Schauspieler spielt zur Zeit im Stadttheater Trier und wurde durch seine Kollegen auf den Kurs aufmerksam.

Die KEB Trier möchte mit der Veranstaltung die christliche Symbolsprache und Schriftkultur den Kursteilnehmern näher bringen, aber vor allem „kulturelle Diakonie“ betreiben. Ihr sei wichtig, den Menschen in der ganzen Bandbreite zu „dienen“ (Übersetzung von „Diakonie“), sagt Katharina Zey-Wortmann, Leiterin der KEB Trier. Inspiriert wurde sie für die Idee des Buchmalerei-Kurses von der Schatzkammer und ihren wertvollen Handschriften. Dort findet auch der Kurs statt, sodass die Teilnehmer sich direkt vor Ort durch die Exponate Anregungen holen und von ihnen lernen können. Diese Voraussetzung sei einzigartig und hebe die Qualität des Kurses. In ähnlichen Kursen gebe es nur die Möglichkeit, sich an Kopien zu orientieren, nicht an einer solchen Auswahl von Originalen, sagt Kursleiter Dr. Andreas d´Orfey.

Die Buchmalerei ist eng verknüpft mit dem Christentum. Denn „in dem Moment, wo sich das Christentum etablierte, wurden prächtige Bücher gebraucht, da ein Buch – das Evangelium – Jesus Christus symbolisiert und verkörpert“, sagt d´Orfey. Es mussten ganz neue Farben und Bindemittel geschaffen werden, damit sie auch auf Pergament und Papier hielten und flexibel genug waren und sich beim Umblättern nicht ablösen. Parallel zur Buchmalerei habe sich zudem im Westen die Heroldskunst, das Entwerfen von Wappen, und im Osten die Ikonographie, die Darstellung von Heiligen für den gottesdienstlichen Gebrauch, entwickelt. Diese drei Kunstformen mit christlicher Symbolik beeinflussten sich aber auch gegenseitig.

Weitere Buchmalerei-Kurse soll es vom 4. bis 7. im Februar und vom 17. bis 20. November 2020 geben, jeweils eine Woche von Dienstag bis Freitag zu den Öffnungszeiten der Schatzkammer. Mehr Informationen gibt es unter www.keb-trier.de und Tel.: 0651-9937270.

Angelika Witczak - Pressestelle Bistum Trier

 

Digital geht besser - für alle, die Arbeitswelt und Digitalisierung menschlich gestalten wollen

Kick Off-Veranstaltung

 

Der Wandel der Arbeitswelt sowie vieler privater Bereiche durch die Digitalisierung stellt einen enormen Fortschritt dar. Abläufe können beschleunigt und damit effizienter erfolgen. Positive praktische Vorteile im Alltag möchten wir nicht mehr missen.

Gleichzeitig ist der Mensch immer stärker dazu gedrängt, alles gleichzeitig tun oder bedienen zu müssen. Das fällt denen schwer, die darin keinen positiven Stress erleben. Und macht jene krank, die sich mit der zunehmenden Digitalisierung in Beruf und Alltag überfordert fühlen.

Mit der Veranstaltungs-Reihe „Digital geht besser“ soll eine Auseinandersetzung beginnen, die Arbeitgeber*innen, Arbeitsvermittler*innen und Arbeitnehmer*innen in Zeiten der Digitalisierung dafür sensibilisiert, den „Mensch im Mittelpunkt“ zu behalten.

Agenda

  • 17:00 Uhr Ankommen › Musik, Kaffee und Getränke
  • 17:30 Uhr Begrüßung › Hinführung an die Thematik › Grußwort: Herr Rolf Koch – Geschäftsführer des Jobcenter Landkreis Mayen-Koblenz
  • 17:55 Uhr Impulse › Herr Dr. Kay Bourcarde › Herr Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski › Herr Martin Ramb
  • 18:20 Uhr Dreiergespräch – Digital geht besser
  • 18:50 Uhr Publikumsbeteiligung – digital und analog
  • 19:15 Uhr Verabschiedung und Ausblick
  • 19:30 Uhr Eat&Meet im Netzwerk

Musikalische Begleitung: Pater Alban Rüttenauer

 

Weitere Informationenen und Anmeldung: www.anmelden-keb.de/47447

Katholische Erwachsenenbildung Trier lädt zu Oasentagen im Advent ein

Mach es wie Gott - werde Mensch

Trier – Christen glauben daran, dass an Weihnachten Gott Mensch geworden ist durch die Geburt von Jesus Christus. Diese Besonderheit, die es nur im Christentum gibt, greift die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Trier durch ihre Oasentagen im Advent mit dem Titel „Mensch werden“ am ersten Adventwochenende auf. Neben Einblicke in Schulprojekte rheinlandpfälzischer Schulen in Afrika, die die globalen Herausforderungen des Themas beleuchten, werden Perspektiven für heute und biblische Zugänge dargestellt. Theologische Vorträge von Prof. Dr. Hans-Georg Gradl, der gemeinsame Austausch der Teilnehmer und liturgische Angebote wie Abendlob und Gottesdienst wechseln sich im Programm ab. Instrumentalistinnen und Sängerinnen des Angela-Merici-Gymnasiums gestalten dabei das Abendlob am Samstag musikalisch.

Die Oasentage von Samstag, 30.November bis Sonntag,1.Dezember 2019 werden von der KEB Trier zusammen mit dem Katholischen Bibelwerk veranstaltet und finden im Robert Schuman Haus Trier statt. Der Anmeldeschluss für Übernachtungsgäste ist Freitag, der 1. November, ansonsten Mittwoch, der 20. November. Vollpension, Teilnahmegebühr und eine Unterkunft im Doppelzimmer kosten 70 Euro, ein Einzelzimmer 75 Euro. Ohne Übernachtung liegt der Preis bei 40 Euro, Studenten zahlen 25 Euro. Die Anmeldung und weitere Informationen gibt es auf www.keb-trier.de oder unter 0651-81050.

(aw) Angelika Witczak - Pressestelle Bistum Trier