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Bildung für ein Gelingendes Leben

mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier

  • Aktuelle Informationen zu unseren Angeboten

    Veranstaltungen in Präsenzform wieder möglich 

    Nach den aktuellen Verordnungen im Saarland und in Rheinland-Pfalz, sind Bildungsangebote in Präsenzform unter bestimmten Umständen wieder möglich. 

    Für die Durchführung der Präsenzangebote gelten die Vorgaben der Bundesländer, Kommunen und Kreise und unser Schutz- und Hygienekonzept.

    Ergänzend zu den Präsenzangeboten werden wir unser digitales Angebot fortführen. 

    Den Publikumsverkehr in unseren KEB-Einrichtungen möchten wir weiterhin auf ein Mindestmaß beschränken. Bitte kontaktieren Sie uns bevorzugt telefonisch oder per E-Mail.

    Über die weitere Entwicklung werden wir Sie auf unserer Homepage fortlaufend informieren. 

    Wir freuen uns auf Sie und wünschen weiterhin: Bleiben Sie aufmerksam und gesund!

    Ihre

    Einrichtungen des KEB-Bildungsverbundes im Bistum Trier

  • Hygiene- und Schutzkonzept

    Die Einrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier und die Kursleitenden / Referierenden tragen dafür Sorge, dass alle Hygienemaßnahmen, die dem Infektionsschutz dienen, getroffen sind. Hierbei gelten die Vorgaben der Länder, Kommunen und Kreise.

    Bei der Umsetzung benötigen wir auch Ihre Unterstützung. Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz von anderen Teilnehmenden und den Kursleitenden / Referierenden, bitten wir Sie daher die folgenden Hinweise unbedingt zu befolgen: mehr lesen


  • Unser Beitrag zu Ihrem Gelingenden Leben

    Jeder kennt diese Pflanze:

    Löwenzahn. Auf fast jeder Wiese steht er. Von Gärtnern als lästiges, weil widerstandsfähiges Unkraut gefürchtet, schätzen ihn viele als wertvolle Heilpflanze und als „Superfood“ bei der Zubereitung leckerer Gerichte in der Küche. In der christlichen Symbolik war der Löwenzahn bei Theologen und Künstlern beliebt. Im Mittelalter verbildlichte er als „Lichtblume“ die Auferstehung Christi und verhieß den Menschen ewiges Leben. Es steckt also viel drin, in dieser kleinen Pflanze.

    Eine besondere Freude aber bereitet der Löwenzahn, wenn er abgeblüht ist und spätestens dann „Pusteblume“ genannt wird. Dann bilden sich aus seiner Blüte hunderte fallschirmartige Samen aus. Ein Windstoß genügt, und die Samen schweben an ihren Mini-Fallschirmen auf und davon, lassen sich an einem neuen, unbekannten Ort nieder und beginnen dort zu keimen.

    Wir, die KEB im Bistum Trier,

    haben uns bewusst den Samen des Löwenzahns als Erkennungszeichen für unseren Slogan „Bildung für ein gelingendes Leben“ ausgesucht. Der fliegende Samen der „Pusteblume“ steht für Dynamik und Bewegung, für Wachstum aus kleinen Anfängen, für das Erreichen neuer und unbekannter Gebiete. Ein schönes Symbol für unsere Bildungsarbeit. Denn in den turbulenten, manchmal sogar stürmischen Zeiten, in denen wir leben und in denen sich nahezu alle Lebensbereiche schnell weiterentwickeln, brauchen wir mehr als die Vermittlung von statischem Wissen, Fertigkeiten oder Kenntnissen. Vielmehr verstehen wir Erwachsenenbildung im hohen Maße als Persönlichkeitsbildung. Sie zielt auf die Entfaltung des Menschen in seinen vielfältigen Beziehungen, auf die Weiterentwicklung der persönlichen Talente und Kompetenzen.

    Wer genau hinschaut,

    erkennt im Symbol der stilisierten KEB-Pusteblume auch ein Kreuz. Fest verwurzelt im christlichen Glauben und vernetzt mit vielen engagierten Menschen in unserer Kirche, aber auch darüber hinaus, möchten wir zu einem gelingenden Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft einen Beitrag leisten. So kann mitunter auch Neues entstehen, wachsen und weitergetragen werden - selbst an Orten, an denen vielleicht niemand es vermuten würde.


Rückblick

Die Karawane zieht weiter…

Mitte August waren Eltern und Kinder mit den Lamas (Luiz, Bingo, Arkan, Sonny und anderen) in der Schönecker Schweiz unterwegs. Es war ein schönes Erleben und Lernen. Mit viel Geduld und Ruhe wurden die Lamas morgens gehalftert und warteten geduldig auf den gemeinsamen Rundgang. Die Tiere sind exotisch-imposant und lassen sich gut und gerne führen. Sie hören nicht auf unsere Stimmen/Kommandos, sondern reagieren auf Körpersprache. Aufgrund der Stellung ihrer Augen, ihrem Blickwinkel auf die Welt und der Tatsache, dass sie Fluchttiere sind, empfiehlt sich beim Gehen die Karawanenformation. Quengelnde Kinder haben die Tiere nicht irritiert. Zum Streicheln sollte zuerst eine Beziehung zwischen Mensch und Tier wachsen. Alle gingen hintereinander. Wenn ein „Geschäft“ zu erledigen war, dann hieß es: „Anhalten“, da dann auch andere Tiere das gleiche Bedürfnis hatten. Wer nicht am Führen war, ging hinter den Tieren, da diese nicht austreten. Zwischendurch gab es Hinweise zu der besonderen Landschaft der Schönecker Schweiz und die schöne Burgruine bot sich zur Pause an.

Es war ein eindrucksvolles Erleben – diese Runde. Konzentration und Achtsamkeit wurden gefördert.

Die Chefin der Eifelnomaden, Frau Baums, hatte kurz und knapp, sachlich und liebevoll in den Umgang mit Tieren eingeführt. Da Lamas gerne Leckereien am Wegrand naschen, galt es auch damit umzugehen und zu signalisieren, dass nun der Weg und nicht das Fressen dran sei.

Eine gelungene Runde, die wir mit versch. Gruppen gerne wiederholen ( 3.10.21 als etwa vierstündige Pilgertour mit Statios – www.anmelden-keb.de/58159).

Text/Fotos: Wolfgang Vierbuchen, Katholische Erwachsenenbildung Westeifel

 

Künstlerin Renate Bühn stellt in Online-Vortrag ihren Kampf gegen sexuellen Missbrauch vor

Mit den Mitteln der Kunst gegen sexualisierte Gewalt

Koblenz – Sowohl politisch als auch künstlerisch stellt sich Renate Bühn der sexualisierten Gewalt an jungen Menschen in der Gesellschaft entgegen. In einem von der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz (KEB) organisierten Online-Vortrag am 21. Juni mit dem Titel „Noch immer, immer noch – Der (lange) Kampf gegen sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen“ hat die Künstlerin und Aktivistin ihren Einsatz für ein immer noch häufig tabuisiertes Thema vorgestellt. Bühn, die in Bremen lebt, ist unter anderem Mitglied im Betroffenenrat beim Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) und im Nationalen Rat gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

Das Schweigen brechen – Betroffenen eine Stimme geben

Schon früh hat die Sozialpädagogin und Kunsttherapeutin, die selbst in ihrer Familie Missbrauch erfahren hat, ihr eigenes Schweigen gebrochen und den Kampf gegen sexualisierte Gewalt und das Wegschauen, Schweigen und Tabuisieren in der Gesellschaft zu ihrer Aufgabe gemacht. „Meine über 35-jährige politische und künstlerische Arbeit ist für mich ein persönliches und politisches Ringen um Sprache, Sichtbarkeit und Veränderung“, fasst sie ihren Einsatz zusammen. Mit ihrem politischen Engagement im Betroffenenbeirat und im Nationalen Rat, vor allem aber mit ihren künstlerischen Aktionen stellt sie immer wieder Öffentlichkeit für das Thema her, kämpft für Hinschauen und Zivilcourage und gibt Betroffenen eine Stimme. Ihre Kunstobjekte und Aktionen im öffentlichen Raum sowie ihre Ausstellungen an den verschiedensten Orten, darunter auch in Kirchen, schockieren den Betrachter, rütteln auf und machen mitunter betroffen, indem sie das Schicksal und die oft jahrzehntelange Not, psychische Belastung und Einsamkeit der Betroffenen vor Augen führen. Eine „Leuchtkästen“-Installation zum Beispiel zeigt Namen von Menschen, die infolge des Missbrauchs gestorben sind – etwa wegen Drogenkonsums oder eines späteren Suizids. Ihre „Stecknadel“-Arbeiten auf Altar- und Kelchtüchern thematisieren den sexuellen Missbrauch im Raum der Kirche, das Wegschauen, Verharmlosen und Vertuschen sowie den Täterschutz durch die Institution. Sie verdeutlichen die Perfidie des Glaubens- und Machtmissbrauchs, die wie „Nadelstiche im Fleisch der Betroffenen“ sind.

Kultur der Aufmerksamkeit gefordert

Politisch fordert Bühn, die die Missbrauchsthematik gesamtgesellschaftlich betrachtet, eine stärkere Kultur der Aufmerksamkeit und des Einmischens, aber auch eine bessere Betroffenenhilfe, eine entsprechende finanzielle Ausstattung und eine nachdrücklichere Prävention. Das Thema müsse beispielsweise altersspezifisch in Kitas und Schulen fest verankert werden. Mit Blick auf die Familien als dem häufigsten Ort von sexualisierter Gewalt müssten die gleichen Fragen gestellt werden wie an jede gesellschaftliche Institution: „Warum besteht kein Schutz? Welche Strukturen führen zum Missbrauch?“ Noch viel zu häufig sei auch die „Identität des Täters“ ein Tabu; er bliebe familiär integriert, während das Opfer häufig die Familie verlasse.

Daniel Steiger, der Leiter der KEB Koblenz, moderierte den Online-Vortrag, den er gemeinsam mit Jutta Lehnert vorbereitet hatte. Lehnert, Mitglied von MissBiT e.V., stellte die Arbeit des Vereins für Missbrauchsopfer und Betroffene im Bistum Trier vor. Bühn hatte mit einigen Betroffenen des Vereins eine Fotoaktion im Domkreuzgang realisiert, bevor Corona die Ausstellung der Arbeiten vorerst stoppte. Einige der Vortragsteilnehmerinnen und -teilnehmer brachten Fragen, häufig vor dem Hintergrund belastender Missbrauchserfahrungen, in den dialogisch gestalteten Vortrag ein. Weitere Informationen gibt es unter www.renatebuehn.de und www.keb-koblenz.de.  

(red - Bischöfliche Pressestelle Bistum Trier)

Erinnerungen, Begegnungen, Impulse in Wort und Bild

Schatztruhe Heimat

Liebe Freunde und Freundinnen der KEB,

statt von Pandemie möchten wir über Kraftquellen sprechen. Vielleicht war/ist Heimat solch eine Quelle, an der Sie im Einklang mit sich selbst und Ihrer Umgebung sind? 
Nach einem erfolgreichen Fotowettbewerb im Rahmen des Jahresthemas L(i)ebenswert HEIMAT und der daraus entstandenen Ausstellung möchten wir ein „Heft der Zuversicht“ herausgeben mit Fotos, Liedern, Kochrezepten, Sprüchen, oder Ihren ganz persönlichen (Überlebens)Geschichten.

Wie haben Sie die Coronazeit erlebt, ertragen und (hoffentlich bis jetzt) gut überstanden? Die sozialen Kontakte waren und sind reduziert, wir sind ständig auf der Hut, um uns keine heimtückischen Viren einzufangen. Das Leben der einen spielt sich zwischen Home-Schooling und Home-Office ab, andere leiden unter dem Verlust des Arbeitsplatzes, Pflegekräfte wiederum stehen unter einer enormen Belastung. Regionale Geschäfte und Lokale bangen um ihre Zukunft, ebenso wie Kultur und Bildung, während die Plattform-Ökonomien große Gewinne machen. Das Motto der Heilig-Rock-Tage in 2021 lautet: „Du bist meine Zuversicht“. Daran anknüpfend möchten wir wissen: Woraus schöpfen Sie Zuversicht? Was hilft Ihnen täglich? Welchen Anteil hat der Glaube daran? Manche/r hat vielleicht in dieser Zeit die Natur neu entdeckt, die Heimat mit anderen Augen wahrgenommen und dort - oder in sich selbst – Kraftquellen entdeckt?! Oder Sie haben ein Hobby (wieder)entdeckt und Ihre kreativen Talente zum Blühen gebracht.

Nach Eingang der Beiträge erarbeiten wir ein Heft zur kostenlosen Verteilung an alle Interessierten. Dieses kann uns erfreuen in stillen Stunden. Daraus kann (vor)gelesen werden. Es wird uns Impulse geben und es darf uns auch nachdenklich machen. 

Praktisches: Zunächst sammeln wir. Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge bis zum 18.06.2021 an keb.westeifel(at)bistum-trier.de. Wichtig ist, dass Sie über die Rechte zur Veröffentlichung verfügen. Wir dürfen nicht fremde Lieder, Bilder, Texte,... abdrucken. Im begründeten Ausnahmefall können wir die Rechte klären. Wir berücksichtigen alle Einsendungen – soweit sie inhaltlich passen und nicht "den Rahmen sprengen“. Abhängig von der Anzahl der eingesendeten Beiträge halten wir uns vor eine Jury zur Auswahl zu bilden. Wenn Sie Fragen haben, beantworten wir Ihnen diese gerne am Telefon: 06551 96556-40

Den folgenden Flyer können Sie per Klick auf das Bild herunter laden.

 

PropheTisch – Digitale Ausstellung über das prophetische Reden

Es gab und gibt sie zu allen Zeiten und in allen Religionen; markant geworden und in unserem kulturellen Fundus gegenwärtig sind Propheten & Prophetinnen der Bibel, Jesaja, Jeremia, Amos, Elija, Mirjam, Deborah, Hulda und viele andere mehr, kleine und große, bekannte und weniger bekannte. Alle können Prophet, können Prophetin werden: „Eure Söhne und eure Töchter werden prophetisch reden, eure Alten werden Träume haben und eure jungen Männer werden Visionen haben“ heißt es für die Zeit der Ausgießung des göttlichen Geistes beim Propheten Joel; in der Pfingstpredigt des Petrus wird das fast gleichlautend zitiert.

Davon haben sich die Macher der Ausstellung PropheTisch – ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz e.V. und der Bistümer Trier, Limburg, Mainz und Speyer –  inspirieren lassen. Das Besondere dabei: Statt einer präsentierenden Ausstellung über biblische Prophet*innen haben sie unsere Gegenwart in den Blick genommen und eine dialogische, kommunikative Ausstellungs-Form entwickelt: den „PropheTisch“. Alle Informationen und Materialien zur Ausstellung finden Sie unter www.prophetisch.com