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Bildung für ein Gelingendes Leben

mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier

  • Aktuelle Informationen zu den Angeboten des KEB-Bildungsverbundes

    Keine Präsenzveranstaltungen vom 08.12.21 bis (voraussichtlich) 14.01.22

    Seit einigen Wochen steigen (erneut) die Corona-Infektionszahlen und die Belegungsrate der Intensivbetten in den Krankenhäusern. Unsere Angebote lassen sich nur noch unter weitreichenden Beschränkungen (3G, 2G, 2Gplus) durchführen.

    Teilnehmende und Kursleitende / Referierende berichten uns zudem – auch mit Blick auf die neue Corona-Variante „Omikron“ – von ihrer Sorge, sich (trotz Impfung) und andere mit dem Virus zu infizieren und die bevorstehenden Weihnachtstage in Quarantäne verbringen zu müssen. 

    Um der berechtigten Forderung nach einer weitgehenden Kontaktreduzierung nachzukommen, als Akt der Solidarität und zum Schutz unserer Teilnehmenden, Referierenden / Kursleitenden und Mitarbeitenden in den KEB-Einrichtungen, setzen wir unsere Präsenzveranstaltungen im Zeitraum vom 08. Dezember 2021 bis (voraussichtlich) 14. Januar 2022 aus.

    Ausnahmen – und mit Schutz- und Hygieneauflagen – gibt es nur für Angebote der beruflichen Bildung mit staatlich anerkannten Abschlüssen und für den Bereich Integration und Grundbildung.

    Rein digitale Veranstaltungen der KEB sind ebenfalls nicht betroffen und werden weiterhin angeboten. 

    Aufgrund der Homeoffice-Pflicht sind die Einrichtungen des KEB-Bildungsverbundes nur eingeschränkt für den Publikumsverkehr (3G-Regelung) geöffnet. Die Einrichtungen sind aber im Rahmen der üblichen Geschäftszeiten über E-Mail und Telefon erreichbar. Bitte informieren Sie sich auch auf den Homepages der jeweiligen Einrichtung.


    Wir danken Ihnen sehr für Ihr Verständnis und Ihre Verbundenheit!

    Ihre Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Bistum Trier

  • Unser Beitrag zu Ihrem Gelingenden Leben

    Jeder kennt diese Pflanze:

    Löwenzahn. Auf fast jeder Wiese steht er. Von Gärtnern als lästiges, weil widerstandsfähiges Unkraut gefürchtet, schätzen ihn viele als wertvolle Heilpflanze und als „Superfood“ bei der Zubereitung leckerer Gerichte in der Küche. In der christlichen Symbolik war der Löwenzahn bei Theologen und Künstlern beliebt. Im Mittelalter verbildlichte er als „Lichtblume“ die Auferstehung Christi und verhieß den Menschen ewiges Leben. Es steckt also viel drin, in dieser kleinen Pflanze.

    Eine besondere Freude aber bereitet der Löwenzahn, wenn er abgeblüht ist und spätestens dann „Pusteblume“ genannt wird. Dann bilden sich aus seiner Blüte hunderte fallschirmartige Samen aus. Ein Windstoß genügt, und die Samen schweben an ihren Mini-Fallschirmen auf und davon, lassen sich an einem neuen, unbekannten Ort nieder und beginnen dort zu keimen.

    Wir, die KEB im Bistum Trier,

    haben uns bewusst den Samen des Löwenzahns als Erkennungszeichen für unseren Slogan „Bildung für ein gelingendes Leben“ ausgesucht. Der fliegende Samen der „Pusteblume“ steht für Dynamik und Bewegung, für Wachstum aus kleinen Anfängen, für das Erreichen neuer und unbekannter Gebiete. Ein schönes Symbol für unsere Bildungsarbeit. Denn in den turbulenten, manchmal sogar stürmischen Zeiten, in denen wir leben und in denen sich nahezu alle Lebensbereiche schnell weiterentwickeln, brauchen wir mehr als die Vermittlung von statischem Wissen, Fertigkeiten oder Kenntnissen. Vielmehr verstehen wir Erwachsenenbildung im hohen Maße als Persönlichkeitsbildung. Sie zielt auf die Entfaltung des Menschen in seinen vielfältigen Beziehungen, auf die Weiterentwicklung der persönlichen Talente und Kompetenzen.

    Wer genau hinschaut,

    erkennt im Symbol der stilisierten KEB-Pusteblume auch ein Kreuz. Fest verwurzelt im christlichen Glauben und vernetzt mit vielen engagierten Menschen in unserer Kirche, aber auch darüber hinaus, möchten wir zu einem gelingenden Leben des Einzelnen und in der Gesellschaft einen Beitrag leisten. So kann mitunter auch Neues entstehen, wachsen und weitergetragen werden - selbst an Orten, an denen vielleicht niemand es vermuten würde.

  • Hygiene- und Schutzkonzept

    Die Einrichtungen der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier und die Kursleitenden / Referierenden tragen dafür Sorge, dass alle Hygienemaßnahmen, die dem Infektionsschutz dienen, getroffen sind. Hierbei gelten die Vorgaben der Länder, Kommunen und Kreise.

    Bei der Umsetzung benötigen wir auch Ihre Unterstützung. Zu Ihrem eigenen Schutz und zum Schutz von anderen Teilnehmenden und den Kursleitenden / Referierenden, bitten wir Sie daher die folgenden Hinweise unbedingt zu befolgen: mehr lesen

Katholisches Forum beschäftigt sich mit der Gemeinschaft von Taizé

Ungebrochene Faszination

Koblenz – Im Jahre 1949 gründete Roger Schutz eine überkonfessionelle Gemeinschaft im Osten Frankreichs. Nach kurzer Zeit war das kleine Dorf Taizé insbesondere Jugendlichen ein Begriff. Im Rahmen des Katholischen Forums hat der Theologe Klaus Hamburger am 22. November im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium Koblenz über die Faszination „Taizé“ gesprochen.

Hamburger, viele Jahre Seelsorger rund um Koblenz wie auch in der Justizvollzugsanstalt auf der Karthause, lebte fast 35 Jahre lang (1976 bis 2011) in der Ordensgemeinschaft und kannte Roger Schutz, der sich später Frère Roger nannte, persönlich. Einige seiner Begegnungen hielt der katholische Theologe in einem Buch fest, aus dem er auch während der Veranstaltung vorlas. Als Frère Wolfgang war Hamburger unter anderem für die internationale Seelsorge und für Verlagsarbeiten verantwortlich.

„Er schnitt nie jemanden das Wort ab und konnte beißende Kritik aushalten“, charakterisierte Hamburger den Gründer der Communauté de Taizé. Frère Roger sei unkonventionell gewesen und habe unterschiedliche Personengruppen inspiriert, von Geschäftsleuten bis eben zu eher alternativen Jugendlichen. Er sei auf die Menschen zugegangen, habe es geschafft, dass sich schüchterne Menschen öffneten und ein Selbstbewusstsein ausbildeten. „Das ist auch etwas ganz Wichtiges in Bezug auf die Zukunft der Kirche heute.“ Im Anbetracht der aktuellen kirchlichen Situation, beruhigte der sich im Ruhestand befindende Hamburger: „Ich bin absolut zuversichtlich. Mit einem tiefen Selbstvertrauen können wir sagen, jeder und jede von uns hat gesät. Besonders da, wo wir es nicht erwarten, wie bei den Kindern oder Enkeln.“

Noch heute, abgesehen der Corona-Pandemie, strömen Menschen an diesen Ort auf der Suche nach Glaube und Gemeinschaft oder feiern in den örtlichen Gemeinden Gottesdienste im Stil von Taizé, wozu insbesondere die eingängigen und meditativen Gesänge gehören.
An der hybriden Veranstaltung des Katholischen Forums nahmen insgesamt 50 Personen teil, davon nutzten 20 die Möglichkeit der digitalen Videoübertragung.

Das nächste Katholische Forum findet erst im kommenden Jahr wieder statt. Weitere Informationen gibt es bei der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz auf www.keb-koblenz.de, Tel.: 0261-9635590 und E-Mail keb.koblenz(at)bistum-trier.de.

Bischöfliche Pressestelle im Bistum Trier (jf)

Trier/Schweich –  Würde und Prostitution – wie passt das zusammen? Gar nicht, findet Schwester Dr. Lea Ackermann. Die 84-Jährige setzt sich aktiv für die Rechte von Frauen und gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung ein. Beim virtuellen „Theo-Talk“ der Katholischen Erwachsenenbildung Trier am 17. November erklärte die Ordensschwester ihr Verständnis von Prostitution und wie es dazu gekommen ist.

1960 trat Ackermann einer Ordensgemeinschaft bei, die ihre Schwestern zu Arbeitseinsätzen nach Afrika schickt. Zunächst in Ruanda, später in Kenia arbeitete sie als Lehrerin und bildete andere Lehrkräfte aus. In dieser Zeit sei sie zum ersten Mal mit dem Thema Prostitution in Berührung gekommen. „Ich kam nach Mombasa und sah ein Ferienparadies. Und ich sah, was der Tourismus in den ganzen Jahren angerichtet hatte – nicht nur an der Natur, sondern auch an den Menschen. Das war ungeheuerlich.“ Und sie fährt fort: „Ich habe mir gedacht, diese Menschen, die hierherkommen, können sich eine Weltreise leisten und sehen die Not und das Elend der Frauen und tun nichts. Im Gegenteil: Sie haben das einfach ausgenutzt.“ Eine Einheimische habe sich ihr anvertraut und von der sexuellen Ausbeutung erzählt, der sie sich tagtäglich aussetzte, um sich finanziell über Wasser halten zu können. Auf Basis dieser und weiterer Begegnungen mit von Sextourismus und Zwangsprostitution betroffenen Frauen gründete Ackermann 1985 das Frauenprojekt SOLWODI, was übersetzt „Solidarität mit Frauen in Not“ bedeutet. „Wir haben überlegt, was wir machen können, um die Situation der afrikanischen Frauen zu verbessern“, erzählt Ackermann. Beispielsweise habe es in der Region um Mombasa viel Lehm gegeben, sodass die Idee entstand, daraus Kügelchen zu formen, diese zu brennen und Perlenketten anzufertigen, die dann an Touristen verkauft werden konnten. „So ganz simpel hat es angefangen.“

Als Ackermann drei Jahre später nach Deutschland zurückkehrte, seien vermehrt afrikanische Frauen ins Land gekommen, die mit der Aussicht auf bessere Arbeitsplätze angelockt wurden. „Man hat ihnen versprochen, sie könnten hier als Reinigungskräfte arbeiten, aber sie wurden gehandelt und sexuell missbraucht.“ Es habe sie geärgert, dass nicht mehr dagegen unternommen wurde. „Prostitution ist ein Verbrechen und deswegen sollte sie verboten und bestraft werden. Die Organisationen, die Zuhälter – die sollten zur Rechenschaft gezogen werden und nicht die Frauen.“ Würde Prostitution anders geahndet, dann würden Menschen auch anders mit Sexualität umgehen lernen – sie als etwas Kostbares ansehen, ist sich Schwester Ackermann sicher. Und noch etwas verärgert sie: „Dass Prostitution als Arbeit angesehen wird. Prostitution ist keine Arbeit, es ist Ausbeutung.“ Man müsse den Frauen andere Einkünfte verschaffen, ihnen andere Möglichkeiten offerieren, ihr Geld zu verdienen. „Prostitution sollte nicht als Lösung gegen Armut angeboten werden.“

Auf die Frage, was jeder Einzelne tun könne, antwortet sie: „Gut hinschauen und auch Probleme ansprechen. Ich finde, wir gehen zu locker mit Prostitution um, weil wir sagen ‚die wollen das ja‘ und fertig. Wenn Sie sehen, dass jemand sich einsetzt, dann unterstützen Sie ihn. Ich hätte das auch nicht ohne Unterstützung geschafft.“ Und sie schlussfolgert: „In der Prostitution sind Frauen nichts anderes als Ware und das hat mit Würde nichts mehr zu tun.“ Dass man Prostitution erlaube, widerspreche dem Grundsatz, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. „Prostitution ist immer ein Unrecht an Frauen und Mädchen und wenn man gewohnt ist, dass man mit ihnen machen kann, was man will, dann verliert man auch den Respekt vor ihnen.“

Weitere Informationen zur Arbeit von Schwester Dr. Lea Ackermann und SOLWODI gibt es unter www.solwodi.de.

Bischöfliche Pressestelle im Bistum Trier (ia)

24-Jähriger schildert Eindrücke im Katholischen Forum Koblenz

Jung und jüdisch in Deutschland

Koblenz – Seit mehr als 1700 Jahren leben Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Grund genug für die Verantwortlichen des Katholischen Forums in Koblenz mit der Veranstaltung „Jung und jüdisch in Deutschland“ auch auf die Gegenwart zu blicken. Vyacheslav Yosef Dobrovych ist 24 Jahre alt, Vertretungsrabbiner und Student der Sozialpädagogik. 50 Interessierten hat er am 8. November Einblicke in seinen Alltag und seine Religion gegeben.

„Mir ist es ein Herzensanliegen, über meinen Glauben zu sprechen“, betont Dobrovych, der 2001 aus der Ukraine nach Deutschland gekommen ist. Solch eine Biografie hätten mittlerweile die meisten jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner in der Bundesrepublik, schätzt er. Zwar gebe es seit 1700 Jahren jüdisches Leben in Deutschland, aber es sei kein kontinuierliches gewesen. „Die Zeit ist geprägt von Migration und Verfolgung“, erklärt Dobrovych und betont gleichzeitig: „Wir wollen nicht nur auf den Antisemitismus reduziert werden.“

Werte des Judentums weitergeben

Seine Mutter ist Christin, sein Vater Jude. Da die Mutter im Judentum den Glauben weitergibt, war er nicht von Geburt an Jude. „Aber ich bin jüdisch aufgewachsen.“ Nach Jahren der Lehre im Judentum konvertierte er und engagierte sich beinahe weltweit in der jüdischen Jugendarbeit wie auch als Vertretungsrabbiner.

Mit 21 Jahren gab es jedoch einen Umbruch in seinem Leben und er verließ die Rabbinerschule. „Ich merkte, dass es nicht mein Ding ist, mich auf eine bestimmte Art und Weise zu kleiden oder einen bestimmten Lebensstil zu pflegen.“ Für ihn hätten diese Vorschriften mehr mit Kultur oder Historie und weniger mit dem eigentlichen Glauben zu tun. So legte er zu diesem Zeitpunkt auch seine Kippa ab. Die Werte, die ihn am Judentum begeistern, möchte er trotzdem leben und weitergeben. Denn: „Diese Inhalte prägen immer noch mein Leben.“

Neben persönlichen Eindrücken als junger jüdischer Mann, hat er an diesem Abend fachliche Einblicke in die Komplexität der Religionsgemeinschaft gegeben, wie den Hintergrund der verschiedenen Bezeichnungen für Gott und die unterschiedlichen Ausprägungen des Judentums von orthodox bis liberal.

Die Veranstaltung hat in hybrider Form stattgefunden: 40 Personen verfolgten den Gast analog im Bischöflichen Cusanus-Gymnasium und zehn virtuell über eine Videokonferenz.

Das nächste Katholische Forum ist am Montag, 22. November, von 19 Uhr an zum Thema „Frère Roger – ein Anstifter für die Kirche von morgen“. Referent ist Klaus Hamburger. Weitere Informationen www.info-keb.de/56830

Text: Bischöfliche Pressestelle Bistum Trier (jf)

Veranstaltungsreihe zum selbstbestimmten Sterben hat Zuspruch gefunden

Menschen wollen vor ihrem Tod den Sinn des Lebens verstehen

Bad Kreuznach. Veranstaltungsreihe zum selbstbestimmten Sterben hat Zuspruch gefunden Bad Kreuznach. Die Veranstaltungsreihe „Selbstbestimmt Sterben“, initiiert von Katholischer Erwachsenenbildung Rhein-Hunsrück-Nahe (KEB) und Christlich Ambulantem Hospizdienst an der Nahe, ist abgeschlossen. Ausstellungen und Kreativ-Workshops, Lesungen und Vorträge, spirituelle Angebote und Musikalisches rückten an insgesamt 25 Terminen den ganzen September über den Themenkomplex „Tod, Vergänglichkeit und würdevolles Abschiednehmen“ als Teil eines würdevollen Lebens ins Bewusstsein. Passanten teilen ihre Gedanken „Wo bleibe ich mit meinen Vorstellungen als sterbender Mensch zwischen den Möglichkeiten der Technik und Medizin sowie den moralischen Vorstellungen und rechtlichen Vorgaben?“, formulierte Hospizdienst-Koordinator Georg Berg in der Eröffnungsveranstaltung eine Leitfrage. Sage und schreibe 2646 Antworten fanden sich in den Folgewochen allein auf drei großen Tafeln im Stadtgebiet. Passanten waren eingeladen, ihre Wünsche und Sehnsüchte mit Kreide niederzuschreiben: „Bevor ich sterbe, möchte ich...“ In der Mehrzahl seien die spontanen Beiträge nachdenklich und ernsthaft gewesen, fasst Markus Becker, Leiter der KEB, die Resonanz auf die Tafelaktion zusammen. „Und vielfach zeigten sie die innere Einstellung des Verfassers – wie den Wunsch, vor dem Tode den Sinn seines Lebens zu erfassen“, so Becker weiter.

Nach einer Abschlussfeier vor der Tafel am Europaplatz zogen Markus Becker und Georg Berg ihre durchaus gemischte Bilanz: Viele der von 50 Kooperationspartnern und Mitwirkenden organisierten Veranstaltungen waren sehr gut besucht. Becker und Berg machten aber keinen Hehl daraus, dass sie sich – auch im Hinblick auf diverse Unterstützer – zu dem einen oder anderen Anlass noch etwas mehr Zuspruch gewünscht hätten.„Allerdings ermöglichten gerade auch die kleineren Veran staltungen mit geringer Teilnehmerzahl eine of­fene Diskussion und einen persönlichen Austausch“, unterstrich Becker. Zudem verwies er darauf, dass das gewählte Thema – selbst wenn es nicht immer die großen Säle fülle – dennoch „zum öf­fentlichen Bildungsauftrag von Erwachsenenbildung gehört“.

Abschied ist ein Teil des Lebens Diese Sichtweise deckt sich nicht bloß mit dem erklärten Ziel der Veranstaltungsreihe, sondern auch mit einem Kernanliegen der Hospizarbeit. So wirkt der Christlich Ambulante Hospizdienst daraufhin, auch die Phase des Abschiedes bewusst wieder „ins Leben zurückzuholen“, was sich nicht zuletzt im Angebot der Begleitung äußert. In diesem Sinne sei das hospizliche Ehrenamt auch für die engagierten Freiwilligen durchaus eine „Lebensschule“, die ihnen besondere Einsichten eröffnet. Hier erinnert Caritas-Mitarbeiter Georg Berg daran, dass schon im kommenden April ein neuer Befähigungskurs für angehende ehrenamtliche Begleiter beginnt.

Text: Thomas Elsen (Caritasverband RHN) 
Fotos: Josef Barntzen

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