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Beeindruckend trotz Nieselregen – die Wanderung zur Trôs Marets Schlucht im Hohen Venn

Die Wandergruppe im Hohen Venn auf dem Weg zur Trôt Marets Schlucht
Datum:
19. Mai 2026
Von:
Barbara Schartz / Sabrina Lauenstein

Am Sonntag, den 17. Mai, startete die Wandergruppe mit über 20 TeilnehmerInnen unter der Leitung von Josef Gaspers und in Begleitung von Barbara Schartz (Themenschwerpunkt Schöpfung) ins Hohe Venn. Ziel: Die Trôs Marets Schlucht nördlich von Malmedy. Leider war ein Nieselregen ebenfalls ein unermüdlicher Begleiter der Wandernden, die sich aber doch freuten, dass es bei gelegentlichem Nieseln blieb

Vom Wetter jedoch unbeirrt startete die Tour durch verschiedene Waldtypen: Fichtenwälder mit Moosteppich oder großflächigem Heidelbeerbewuchs, sumpfige Moorbirkenwälder, die teilweise nur mit Hilfe von Holzstegen zu begehen waren und Buchenlaubwald. Durch den Matsch und das Wurzelwerk, das den Weg immer wieder kreuzte, mussten alle gut auf der Hut sein, um nicht auszurutschen. Die vielen Bäume gaben auch Anlass für einen „lebenskundlichen“ Impuls: Das Wachstum und Zusammenleben der Bäume als Anregung, über das Zusammenleben als Menschen nachzudenken.

Der Weg führte vorbei am Frédéricq-Denkmal und der Frédéricq-Eiche, beide benannt nach dem belgischen Professor Léon Frédéricq, der ein Kenner des Hohen Venn war und den Anstoß für die spätere Errichtung einer Forschungsstation im Hohen Venn gab.

Im Tal der Trôs Marets Schlucht erwartete die Wanderer dann eine wild-romantische Landschaft. Der Weg führte über eine Brücke, die einen kleinen Wasserfall überspannte und dann ging es auf felsiger Fläche bergauf. Teilweise diente ein Seil, an dem man sich festhalten konnte, der Sicherung. Insbesondere durch die nasse und matschige Beschaffenheit des Weges war diese Sicherheitsmaßnahme sehr willkommen.

Weil an diesem Wochenende der Grand Trail des Lacs et Châteaux 2026 stattfand, kreuzten immer wieder Läufer den Weg der Wandergruppe. Selbstverständlich machten die Wanderer respektvoll Platz und drückten den GTLC-Teilnehmern fleißig die Daumen.

Im Anschluss an die eindrucksvolle Wanderung ließen die Wanderer den Nachmittag im Restaurant Signal de Botrange ausklingen.

 

Wer nun auch einmal Lust hat, das Hohe Venn zu erleben, hat in diesem Jahr im September Gelegenheit dazu. Auch die anderen Wanderungen in der Eifel sind zu empfehlen.

Folgende Wanderungen finden noch statt:

  • Kraftorte-Wanderung zur Teufelsschlucht – 06. Juni 2026
  • Wasserelfen am Veybach, Burg Satzvey, Katzensteine & 1000-jährige Eiche – 04. Juli 2026
  • Das Hohe Venn im Herbst – 19. September 2026