Deutsch-französische Führung durch den Neunkircher Spitzbunker:Für Frieden und gegen Krieg!
Frieden ist die grundlegende Voraussetzung für das Zusammenleben der Menschen – weltweit und im persönlichen Miteinander. Der markante Neunkircher Spitzbunker an der Peter-Neuber-Allee erinnert eindrücklich an die Folgen von Krieg und gilt heute als Mahnmal für eine regionale Kultur des Friedens.
Der überirdische Luftschutzbunker wurde zwischen 1939 und 1940 auf dem Gelände des Eisenwerks errichtet und bot bis zu 400 Menschen Schutz. Die Neunkircher Innenstadt wurde im Zweiten Weltkrieg zu fast 80 Prozent zerstört, da die Stadt aufgrund ihrer Stahlindustrie ein bedeutendes militärisches Ziel der Alliierten war.
Angesichts aktueller Kriege – etwa in der Ukraine und im Nahen Osten – sowie zunehmender Debatten über Aufrüstung, Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung gewinnt die Frage nach Frieden und gewaltfreiem Zusammenleben erneut an Bedeutung.
Mit einem gemeinsamen Friedensspaziergang von der Bliespromenade zum Spitzbunker setzen das momentum – Kirche am Center, die Katholische Erwachsenenbildung Saarbrücken sowie der luxemburgische Verein „Ad Pacem servandam“ ein Zeichen für Frieden und gegen Krieg. Dazu laden sie herzlich ein am Samstag, 19. September 2026, um 10.00 Uhr.
Ein besonderer Höhepunkt ist die deutsch-französische Führung durch den Spitzbunker mit der Gästeführerin Heike „Lizzy“ Lismann und ihrer Tochter.
Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem gemeinsamen saarländisch-luxemburgisch-ukrainischen Mittagessen eingeladen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Interkulturellen Woche statt, die bundesweit ein Zeichen für Vielfalt, Zusammenhalt und Menschenwürde setzt.
Zur besseren Planung bitten die Veranstalter um Anmeldung bis zum 16. September 2026.
