Damit Sie unsere Internetseite optimal nutzen können, setzen wir nur technisch notwendige Cookies. Zur Reichweitenmessung der Seiten nutzen wir eine anonymisierte Statistik, die keine personenbezogenen Rückschlüsse auf Sie zulässt. Näheres finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

54595 Prüm

Fortbildung in Traumapädagogik

  • Grundlagen der ressourcenorientierten Traumapädagogik
Art der Veranstaltung: Kurs
TRAUMAPÄDAGOGIK Die meisten Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, möchten diese bestmöglich auf ihrem Lebensweg begleiten. Dies gelingt pädagogischen Fachkräften im Regelfall sehr gut! Eine besondere Herausforderung tritt allerdings auf, wenn Pädagogen mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Wenn ein psychisches Trauma besteht, sind die Kinder und Jugendlichen von einer seelischen Verletzung, einem Psychotrauma, betroffen. Mögliche Auslöser eines Traumas können z.B. das Miterleben von Kriegsereignissen, Flucht, Folter, sexuelle Übergriffe oder eine starke körperliche und/oder emotionale Vernachlässigung sein. Je nach Art und Umfang der Traumatisierung und je nach Alter und psychischen Voraussetzungen des Kindes können in der Folge unterschiedlich starke Symptome auftreten. Die Fortbildung in Traumapädagogik befähigt die Pädagogen, wesentlich sicherer im Umgang mit den betroffenen Kindern und Jugendlichen zu sein. ln enger Zusammenarbeit mit weiteren Experten (z.B. Fachärzten und Psychologischen Psychotherapeuten) kann das Kind bzw. der Jugendliche in der Folge umfassend betreut, unterstützt und begleitet werden. 

ZIELE DER FORTBILDUNG IN TRAUMAPÄDAGOGIK Die Fortbildung vermittelt allgemeine Grundlagen der Psychotraumatologie und Traumapädagogik in Theorie und Praxis. Neben dem Erwerb von fachlichen und theoretischen Kompetenzen in Traumapädagogik setzen sich die Teilnehmer/innen in der kollegialen Fallbesprechung mit ihren persönlichen und beruflichen Hintergründen auseinander und reflektieren so die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in der eigenen beruflichen Praxis. Erlebnisaktivierende Vermittlungsmethoden und Selbsterfahrungsanteile sind Bestandteil der Fortbildung. Diese Fortbildung ist kein Selbsterfahrungskurs und keine Ausbildung in Therapie von Traumafolgestörungen. Eigene psychische Stabilität wird vorausgesetzt. 

Termine

Definition: Was ist ein Trauma?
03.03.2022 – 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Traumapädagogik vs. Traumatherapie
12.04.2022 – 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Kinder in belastenden Situationen
07.06.2022 – 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Lebensbelastung durch Trauer
05.09.2022 – 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Akute Belastung und Traumathisierung
03.11.2022 – 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Veränderung der eigenen Persönlichkeit durch die Arbeit mit traumatisierten Menschen
12.04.2023 – 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr

Referent/in

Dipl. Theologe, Berufsschullehrer , Krisen-, Resilienz- und Traumapädagoge, Supervisor
Martin Berwanger

M.A. Erziehungswissenschaften und Psychologie, Erzieherin, Traumapädagogin und Traumazentrierte Fachberaterin, Psychotherapie HPG
Birgit Berwanger